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GOLDSTERNE AM WEG

 

Eine Wanderung durchs Ybbstal

in Bildern und Gedanken

 

 

2003 kam dieser prächtige Bildband im Verlag Queiser, Amstetten, heraus.

Großformat, 108 Seiten, fest gebunden;  €  19,80

 

Die Herausgeberin Grete Ramharter schreibt in ihren einführenden Worten:

 

„Mit vielen Büchern schon – Lyrikbänden und Erzählungen – hat sich Ingrid Streicher in die Herzen ihrer Leserinnen und Leser geschrieben. In Perg in Oberösterreich geboren, ist die Schriftstellerin nun bereits dreieinhalb Jahrzehnte in Waidhofen an der Ybbs zu Hause und seit ihrer Pensionierung vomSchuldienst viel unterwegs im Ybbstal, das ihr wahrhaft zweite Heimat geworden ist. Mit bereiter Kamera und offenem Herzen hält sie die Schönheiten dieser Gegend fest, einerseits in stimmungsvollen Bildern, andererseits in tiefempfundenen Worten, die – wie wir es von ihr gewohnt sind – verdichtet werden bis zum letzten. Da sie für dieses Buch in ihren Bildern und Gedanken klug Motive wählt, die auch allgemein Gültigkeit haben, wird „Goldsterne am Weg“ nicht nur Eingang finden in die Leserfamilien dieser Region, sondern darüber hinaus viele feinsinnige Menschen ansprechen und die Botschaft von der Schönheit unserer näheren Heimat hinaustragen in die größere unseres Landes.“

 

Mit den Bildern und Haikus wandert der Leser und Betrachter durch das Ybbstal und durch das Jahr, jede Seite bietet einen neuen Eindruck. Die Texte und Bilder sind genau aufeinander abgestimmt.

 

Hier einige Textproben aus dem Buch:

 

Blütengespinste

am Morgen vor dem Fenster –

Gaben des Frühlings!

 

Glucksendes Bächlein,

am Ufer Dotterblumen.

Leuchten wie Kindheit.

 

Noch dunkel und kühl

die Wege am Lunzer See.

Sehnsucht nach Wärme.

 

 

Brücken sind heilig.

Sie verbinden Menschen und

Länder und Welten.

Gottes Segen für alle,

die wieder Brücken bauen!

 

Drüben am Waldrand

die weißgelben Narzissen.

Sie duften so süß.

 

In einer Krippe

aus Wald, Hügeln und Bächen

die Stadt der Türme.

 

Mittagsonnenschein.

O süßer Sommerduft Heu!

Talher die Glocken.

 

Verwitterter Stein,

Träger uralter Weisheit.

Ruht in sich und fest.

 

Das Gold der Bäume:

teures Geschmeid im Schatz

geliebter Heimat.

 

Zarter Birkenzweig

schwankt unter schwerer Schneelast,

neigt sich in Demut.

 

 

 

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