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Meine Bücher

Auf den folgenden Seiten mache ich den Versuch, Ihnen meine Bücher vorzustellen, zumindest mit ein paar kurzen Worten zum Inhalt und einem Foto dazu.

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Viel Freude dabei!

 

 

Das sind meine ersten drei eigenen Bücher. Leider sind sie schon vergriffen. Das allererste, „Sommers Ernte“, erschien 1992, ein Jahr nach dem Tod meines jahrelang schwerkranken Gatten. In diesen Texten beschäftige ich mich hauptsächlich mit Krankheit und Tod, aber auch, wie man Leidenszeiten durch eine optimistische Lebenseinstellung bewältigen kann.

Mein zweites Buch erschien 1993: „Der rote Mond“. Prof. Johanna Jonas-Lichtenwallner schrieb in ihrem Vorwort darüber: „Liebesgedichte sind noch lange nicht unmodern, das beweist die Dichterin mit diesem Buch, das man als Denkmal für eine Liebe bezeichnen kann. In wunderbaren freirhythmischen Texten, ungebunden von formalen Hemmnissen, aber tief der Symbolik verhaftet, spricht hier ein Mensch von Erwartung, von Erfüllung, von Trauer … Traum und Wirklichkeit fließen zusammen, werden eins und so stark, daß uns die Kraft der dichterischen Aussage voll bewußt wird.“

Illustriert ist das Buch von Luis Juen aus Grins bei Landeck.

„Heimat ist überall“, 1995 herausgegeben. Prof. Fritz Steiner zu diesem Buch: „Ingrid Streicher greift meisterlich in die Saiten, gilt es die Landschaft, die Liebe, das Leben in seinem Reichtum zu beschreiben. Ihre Wanderungen führen nicht ins Ziellose, sondern ermuntern den Leser, sie in ihre Liebesfähigkeit zu begleiten. Immer aber setzt sie Aufbruch und Einkehr, Staunen und Begreifen voraus …Wie wahr ihre Zeilen aus dem Titelgedicht: Heimat ist überall, wo du empfinden darfst und lieben“!

 

Leseproben:

 

wenn einer

gegangen ist

aus einem Kreis

dann ist

die Leere

tief

 

wenn einer

gegangen ist

ganz leis

dann fehlt

die Mitte

 

wenn einer

gegangen ist

dann wird es

kalt

dann wird es

einsam

das Leben

alt

 

wenn einer

gegangen ist

dann weint

das Herz

zurück bleibt

nagend

das Leid

der Schmerz

 

zurück bleibt

mahnend

sein Platz

im Kreis

 

wenn einer

gegangen ist

ganz leis

 

(aus „Sommers Ernte“)

 

 

 

ein Abend

aus Glas

eine Stunde

aus Elfenbeingesprächen

aus gehauchten Worten

aus ganz leiser Zärtlichkeit

wir berühren uns nicht

aber die Ströme

die aus deinen Augen

meinen Augen

deiner Haut

meiner Haut

deinen Gedanken

meinen Gedanken

fließen

verbrennen uns

Lava

aus dir

und mir

 

(aus „Der rote Mond“)

 

 

 

Heimat

ist überall

in den Wäldern

des Nordens

den Wüsten Afrikas

in Sonnenblumenfeldern

und irgendwo

 

Heimat ist dort

wo Mohnblumen zittern

wo Hirten

die Herden treiben

und das Horn

einsam ruft

 

Heimat ist

zwischen tausend Menschen

und Häusern

und Straßen

und Hast

Heimat ist dort

wo dich

am Gipfel

die Sehnsucht erfaßt

 

Heimat

ist überall

wo du

empfinden darfst

und lieben

 

(aus „Heimat ist überall“)

 

 

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